Back from the Jungle

 

Am Montag den 14.09.2009 gegen 23 Uhr starteten wir (Nils und ich) in Richtung Südfrankreich mit dem Ziel Petit Rhone. Wir wussten bis dato nicht was uns erwarten würde, gingen allerdings von harten Bedingungen aus und waren auch so vorbereitet losgezogen.

Gegen 11 Uhr sind wir dann auch an unserem Ziel angekommen. Schnell noch die Lizenz besorgt und dann nichts wie ans Wasser.


 Am Wasser angekommen haben wir auch direkt das Auto ausgeladen und mit dem aufbauen des Schlauchbootes begonnen. Als wir das Boot dann im Wasser hatten und es gerade beladen wollten, bemerkte ich dass nicht wenig Wasser im Boot stand. Also alles nochmal ausladen und das Boot erneut checken.

Mist ein kleines Loch war im Boden was dazu führte das sich das Boot mit Wasser füllte. 

,,Kann ma mache nix muss ma gugge zu"

war die Devise und das Boot wurde geflickt. Allerdings betrug die Wartezeit bis es 100 %ig einsatzbereit war ca. 12 Stunden.

Also verschoben wir die Abfahrt mit dem Boot um einen Tag und versuchten unser Glück mit den Köfis. Zum Glück bekamen wir die Köfis relativ gut an den Haken, was uns bis zum nächsten Tag einen gut gefüllten Setztkescher mit schönsten Karauschen bescherte.

Allerdings wurden wir auch Opfer der dortigen Schnakenplage und mir wuchsen ca. Golfballgroße Mückenstiche.



 

Am nächsten Morgen fuhren wir dann direkt los um uns auf die Suche nach einem geeigneten Angelplatz zu machen. Nach ca. 6 Flußkilometern erreichten wir den ersten Platz und Liesen uns dort nieder. Die erste Nacht hatten wir lediglich 2 leichte Bisse, die wir aber nicht verwerten konnten. Am nächsten Abend dann hatten wir die ersten Fische an Land! 2 kleine Waller um die 1 m Marke.




 

War zwar noch nicht das weswegen wir hier waren aber es war ein Anfang!

Nach der 2 Nacht machten wir uns dann auf dem Weg zu unserem neuen Angelplatz, den ich morgens ausgekundschaftet habe. Da das Boot mit 1 Person schneller ist als mit 2 konnte man so, zügig eine größere Strecke zurücklegen um einen geeigneten Angelplatz zu finden.

 

Am neuen Platz angekommen, wurden auch direkt alle Ruten für die nächste Session klargemacht. Es war ein nicht einfach zu befischender Platz mit knietiefem Schlamm und jede Menge Mücken. Es war nicht nur eine Herausforderung für uns sondern auch für unser Tackle das während des Trips regelrecht geschunden wurde. Außerdem erschwerte uns das viele Treibgut die Angelei, so dass wir jede Nacht mehrere male die Montage neu ausbringen mussten.




 

Unsere Mühen sollten aber nicht umsonst sein. In dieser Nacht knallte es nämlich gewaltig.

 

Wir konnten 2 gute Waller mit 186 cm und 226 cm landen. Einen weiteren guten Waller den ich beim Drill als noch größer einschätzte verloren wir leider.






 

Ganz besonders freute ich mich dass bei meinem neuen PB von 226 cm darüber das ich einen Fisch mit 2 verschiedenen Augenfarben gefangen hatte. Das linke Auge war rot und das rechte Auge war blau. Ich gab dem Fisch den Name Husky.




 

In der nächsten Nacht fingen wir am selben Platz dann noch 2 weitere Fische mit 140 cm und 136 cm.



Nach der 4 Nacht wechselten wir dann nochmals den Platz und fuhren dabei nochmals ca. 10 Flusskilometer.

 

Auch an unserem letzten Platz, konnten wir einen Waller mit 157 cm landen.



Am nächsten morgen fuhren wir dann zurück zu unserem Auto um unser Tackle zu säubern und die Heimreise anzutreten.

 

Fazit: Wir konnten in 5 effektiv gefischten Nächten 7 Fische mit den Maßen 2x 1m, 136cm, 140cm, 157cm, 186cm, und 226cm fangen.

 

Der Trip war anstrengend und hart aber wir waren mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden. All unsere Erwartungen wurden übertroffen, so dass wir mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Heimreise antraten.

 

Beste Grüße

euer

 

Andreas