„Spinning Bag" von Black Cat
Einige der Jungs mit denen ich die Spinnrute schwinge sind was das
Thema Spinnköder angeht
absolute Puristen. Sie haben einen Blinker montiert, 2
Ersatzblinker in der Jackentasche
und los geht’s. Mit diesem Eisen, meist ein
guter alter Effzett, werden dann alle Wassertiefen
beharkt.
Ich bin da etwas anders orientiert, denn ich möchte auf möglichst
viele Situationen am Wasser
mit dem hierfür richtigen Spinnköder reagieren
können. Dazu gehört für mich ein
schwerer Gummiköder um die Hänger trächtigen tiefen Rinnen und Löcher abzuklopfen.
Ein Wobbler um das Mittelwasser, die Kanten vor Seerosenfeldern
oder auch Kehrwasser
optimal zu befischen.
Reine Oberflächenköder wie Popper oder Headsplasher habe ich
ebenfalls am Start um
auf Aktivität an der Oberfläche reagieren zu können.
An aussichtreichen Spots beginne ich eigentlich immer mit flach
geführten Löffeln oder
auch Spinnern, um möglicherweise aktive Welse die sich
nach oben orientieren einen hoffentlich
passenden Reiz zu bieten.
Entsprechend vielfältig ist die Sammlung der Kunstköder, die ich am
Wasser gerne dabei habe.
Das ganze dann natürlich mindestens in doppelter
Ausführung da man sich ja auch ganz
gerne mal was abreist.
Zusätzlich zu den Spinnködern habe ich noch Kopflampe,
Ersatzvorfächer, Digicam,
Hammerstiel zum Hänger lösen, Handschuhe sowie Anleinseil am Start.
Um diese doch ziemlich umfangreiche Zubehör unter zu bringen habe
ich in der Vergangenheit
einige Taschen ausprobiert. Ich war aber mit keiner
richtig zufrieden, da letztendlich die
Vermischung der mehr oder weniger
achtlos in der Tasche deponierten Kunstköder alsbald
ein nahezu unentwirrbares
Chaos sowie das ein oder andere Fingerpiercing beim Kramen
hervorriefen. Das eigentliche Problem war, dass die Spinnköder in verschiedene
Einzelboxen verpackt werden mussten.
Die für mich perfekte Lösung der vorher beschriebenen Probleme ist
die „Spinning Bag“
von Black Cat.
Ich möchte insbesondere die beiden zum Lieferumfang gehörenden Köderboxen lobend erwähnen.
Sie sind das Herzstück der „Spinning Bag“.
Die Einzelfächer sind
ausreichend dimensioniert, so dass ich nahezu alle Spinnködergrößen
bequem in
den Fächern unter bekomme. Lediglich Großwobbler passen nicht.
Da ich aber
normalerweise nur eine der beiden Köderboxen mit ans Wasser nehme, kann ich
die Magnum Köder separaten Großbox einfach dazu packen.
Hierdurch habe ich in der „Spinning Bag“ auch genug Stauraum, um die oben genannten Zubehörteile auch noch in die Tasche zu bekommen. Selbst Mückenspray und I-Phone finden hier noch Platz. Und das Anleinseil findet im separaten Fach in der Rückseite der Tasche seinen Platz.
Die Verarbeitung der Nähte und Reißverschlüsse der „Spinning Bag“
ist in Ordnung, vor
allem lässt sich die Tasche sehr bequem tragen.
Ich kann die „Spinning Bag“ von Black Cat jedem ambitionierten Spinnfischer mit gutem Gewissen empfehlen, ich zumindest gebe meine nicht mehr her.
Na dann wünsch ich Euch allen viel Spaß beim spinnen.
Ihr wisst ja, Spinnwaller sind doch die geilsten!
Aloha
Mario Waldherr
hier könnt Ihr die Spinning Bag bestellen

