Der Doubs

ist ein französisch-schweizerischer Fluss im Osten Frankreichs und im Westen der Schweiz.

Er entspringt auf einer Höhe von 937 m am Fuße des Mont Risoux bei Mouthe in der Nähe der Schweizer Grenze, wendet sich zunächst nordöstlich durch Pontarlier, durchfließt in seinem Lauf den Grenz-Stausee Lac de Moron in Richtung Delémont, wobei er ab Les Brenets die Grenze zur Schweiz bildet und auf einem kurzen Stück von ca. 29 km ganz zu einem Schweizer Fluss wird, dieses Flussgebiet wird Clos du Doubs genannt. Nach Saint-Ursanne ändert der Fluss seine Richtung und verlässt das Schweizer Terrain bei Ocourt und La Motte auf der Schweizer Seite und Brémoncourt auf der französischen Seite.

Die Geschwindigkeit der Strömung des Doubs ist nicht beständig, an manchen Stellen fließt er ruhig mit nur 5 km/h, an anderen erreicht er Spitzengeschwindigkeiten bis zu 12 km/h. Die Flussbreite ist auch sehr unterschiedlich von 6 bis 30 Metern (Durchschnitt) bis zu 200 Metern Breite an einigen Stellen. Die Umgebung ist weitgehend menschenleer und wegen der umliegenden Wälder und Juraberge schwer zugänglich.

Ab Saint-Ursanne westlich von Delémont wechselt der Doubs endgültig seine Richtung um dann ab Montbéliard in südwestlicher Richtung an Besançon und Dole vorbei der Saône zuzustreben, in die er in Verdun-sur-le-Doubs etwa 16 km nordöstlich von Chalon-sur-Saône mündet.

Zwischen Montbéliard und Dole ist der Doubs teilweise kanalisiert und bildet ein Teilstück des Canal du Rhône au Rhin. Aber auch in seinem Mündungsabschnitt zwischen Navilly und Verdun-sur-le-Doubs kann der Fluss mit Schiffen befahren werden.


Rot    = Flussverlauf des Doubs
Grün  = Flussverlauf der Saone
Gelb  = Flussverlauf der Rhone